Oft gestellte Fragen

1. Allgemeine Fragen zum Spiel

1.1 Was ist „Land der Häuptlinge“?

In diesem Onlinespiel treffen sich Spielerinnen und Spieler mit Spaß an Taktik und Strategie, um täglich einige Zeit mit der Eroberung Ostfrieslands zu verbringen. Das Spiel ist kostenlos spielbar und grundsätzlich für alle Menschen ab 16 Jahren offen.

Nach Anmeldung eines Benutzerkontos ist das Spiel über einen Browser spielbar. Ein typisches Spiel ist rundenbasiert, wobei die Spielerinnen und Spieler ungefähr jeden Tag einen Spielzug abgeben können. Ein Spiel dauert dabei mehrere Monate. Im Spiel wird über Nachrichten und Foren miteinander kommunziziert.

1.2 Wer steckt hinter „Land der Häuptlinge“?

Das Spiel wurde von dem Ostfriesen Onno Gabriel entwickelt. Es ist genau das Spiel, das er sich immer gewünscht aber nie gefunden hat: Entspannt und spannend zugleich, basierend auf Taktik, Strategien und Intrigen, und vor allem mit echten Menschen als Gegenüber. Und nicht zuletzt: Es spielt in einer der interessantesten Epochen Ostfrieslands: Der Zeit der Häuptlinge!

Zusammen mit den Spielerinnen und Spielern wird „Land der Häuptlinge“ stetig weiter entwickelt. Onno ist überzeugt: Erst dieser enge Austausch mit der Spielergemeinschaft hat das Spiel so gut und so erfolgreich gemacht.

1.3 Seit wann gibt es „Land der Häuptlinge“?

Die erste Version ging nach gut einem Jahr Entwicklung am 5. April 2003 online. Seit dem hat das Spiel mehrere Überarbeitungen erfahren, zuletzt Anfang bis Mitte 2018.

2. Gebäude und Wirtschaf

2.1 Was tun bei zu wenig Baumaterial?

Für den Bau von Gebäuden sind Holz und Ziegel nötig. Für die Ziegelherstellung brauchst Du wiederum Torf.
Von Anfang an sollte daher auf die ausreichende Produktion geachtet werden. Als Ausweg kann Material auch auf dem Markt gekauft werden oder auch direkt von anderen Häuptlingen bezogen werden. Frag doch mal nach!

2.2 Was tun bei hungernder Bevölkerung?

Baue entweder mehr Höfe oder kaufe Geteide auf dem Markt. Da die Bevölkerungszahl vor allem vom Nahrungsangebot abhängt, führt ein Mangel an Getreiden zu weniger Einwohnern und damit zu weniger Steuereinnahmen.

2.3 Was tun bei zu kleiner Bevölkerung?

Für eine ausreichende Bewirtschaftung braucht man für jedes Gebäude (Kirchen und Türme ausgenommen) im Schnitt mindestens 50 Einwohner. Sind diese nicht vorhanden, so wird weniger als üblich produziert.
Neue Einwohner bekommt man über eine bessere Versorgung der Bevölkerung. Also mehr Getreide und Tee zuteilen und die Steuern senken.

2.4 Was tun bei zu wenig Gulden in der Kasse?

Als Einnahmequellen stehen Steuern und der Verkauf von Waren zur Verfügung.
Die Höhe der Steuereinnahmen hängt von der Einwohnerzahl und diese wiederum von der Getreide- und Teeversorgung ab. Langfristig ist eine Lösung also der Bau vieler Kornfelder.
Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, andere Spieler anzupumpen. Häuptlinge in bedrohter Lage finden nicht selten unverhofft Unterstützer. Frag doch einfach mal rum.

3. Truppen und Kampf

3.1 Warum kämpfen meine Truppen nicht?

Zu einem Kampf kommt es in der Auswertung nur, wenn Truppen mehrerer Häuptlinge auf einem Feld stehen, von denen mindestens einer einen anderen im Upstalsboom auf "feindlich" gestellt hat.
Während des Zuges sieht jeder Spieler nur die eigenen Truppenbewegungen und nicht die der anderen. Es kann also so aussehen, als würden die eigenen Truppen die des Gegners schon treffen, aber wenn der andere seine Truppen in der Runde fortbewegt hat, dann treffen sich die Truppen in der Auswertung eben nicht.

3.2 Warum erobern meine Truppen nicht?

Truppen erobern Land nur dann, wenn man den Häuptling, dem das Land gehört, im Upstalsboom "auf feindlich gestellt" hat. Außerdem kann feindliches Land nicht sofort erobert werden: Die Truppen müssen dort mindestens eine Runde lang drauf still gestanden haben (Erobert wird also erst in der zweiten Auswertung).
Befindet sich auf dem Stückchen Land ein Gebäude, so muß die Truppe zudem mindestens 10 Mann stark sein. Befinden sich dort auch noch feindliche Truppen, so müssen diese erst restlos besiegt worden sein. Stehen dort auch befreundete Truppen, so erobert die stärkste Truppe das Land.

3.3 Wachturm oder Burg, was ist besser?

Kommt drauf an: Wachtürme sind billiger und ihr Bau dauert nicht so lange wie der einer Burg. Burgen kann man dafür überall bauen, ohne die für Wachtürme geltene Einschränkung, dass zwischen ihnen und fremden Land mindestens ein Spielfeld liegen muß.
Was das Anheuern oder die Truppenausbildung angeht, so sind Burgen und Türme gleich. Burgen sind dafür auch eine Überlebensgarantie: Solange noch mindestens eine Burg da ist und der Häuptlingstrupp überlebt, bleibt man im Spiel.

3.4 Wieso kann ich meine Truppen nicht ziehen?

Da gibt es zwei mögliche Ursachen:
a) Die Truppe wurde in der Runde schon mal gezogen. Jede Truppe kann nur ein Feld pro Runde ziehen. Der Zug kann aber auch jederzeit rückgängig gemacht und dann ein neuer Zug in eine andere Richtung gemacht werden.
b) Blockade: Wenn nach der Auswertung nach Rundenende auf einem "Kampffeld" noch Truppen beider (oder mehrerer) Parteien übrig sind, können diese Truppen normalerweise in der darauf folgenden Runde nicht ziehen, weil sie sich noch im Kampf befinden. Damit soll Verteidigern ermöglicht werden, angreifende Truppen aufzuhalten. Wenn eine Partei allerdings mehr als doppelt so stark ist wie ihre Gegner, so können diese Truppen allerdings weiterziehen wie gewohnt. "Stark" bedeutet hier das Produkt aus Anzahl und Erfahungsstufen der Truppen.